Hottt-Dog`s Skywalker´s und Big Bone´s Bulldoggen und Bassets aus dem Wuppertal
             Hottt-Dog`sSkywalker´s und Big Bone´s  Bulldoggen und Bassets                aus dem               Wuppertal

zwei  3 Wochen alte Embryonen

 

 


Tag 1 nach dem Deckakt: Die Spermien wandern Richtung Eizelle. Die Ovolationszeit der Hündin beträgt ca 48 Std. in denen sie befruchtungsfähig ist. Das Sperma eines gesunden Rüdens bleibt - hier scheiden sich die Geister - zwischen 72 Std und bis zu 7 Tagen befruchtungsfähig.


Ab dem 2. bis ca zum 4. Tag findet die Befruchtung in der Eileiterampulle statt, danach, ca bis zum 8. Tag,  beginnt die Zellteilung im mittleren Eileiterabschnitt, das nennt man frühembryolnales Teilungsstadium (Zweizell-/Vierzell-Stadium usw).

Im ersten Teilungsstadium sind die Zellen ungefähr 1/10tel mm "groß"!

 

Ab dem 8./9. Tag der Befruchtung entwickeln sich die Eizellen zu Blastozysten und die Läufigkeit der Hündin geht dem Ende zu.

 

Zwischen dem 10. und dem 17. Tag liegen die Embryonen munter flockig kreuz und quer in der Gebärmutter herum und teilen sich dabei fleissig weiter. Danach suchen sie sich ein Gebärmutterhorn und verteilen sich möglichst gleichmässig (meistens :) )

(Ausnahmen bestätigen die Regel: Gina im letzten Jahr: 5 links, 1 rechts)

 

Ab dem 18. bis ca zum 20. Tag machen die Embryonen es sich gemütlich und nisten sich in der Gebärmutter ein. Jeder hat seinen festen Platz und die Ausbildung der Plazenta beginnt.

Wie bei uns Menschen wird manchen Hündinnen in diesem Stadium schlecht und sie werden sehr anschmiegsam und einige fressen nicht so gut.

 

 

 

In diesem Stadium der Entwicklung ist die Plazenta voll ausgebildet und das Ende der Embryonalperiode ist erreicht. Alle für den Hund wichtigen Organsysteme sind angelegt und der endgültige Körper ist schon ansatzweise erkennbar.

Ab jetzt spricht man vom Fetus.

Man kann die Feten jetzt auch bei einer Ultraschalluntersuchung erkennen. Die Hündin sondert klaren bis milchigen Schleim ab und die Zitzen bilden sich aus und werden dunkler.

Abgestorbene Früchte sind vollständig vom Körper resorbiert worden.

 

Jetzt sind die Feten extrem anfällig gegen Störungen von aussen.    

                                                                

Diese Zeit nennt man Organese.

Erkrankiungen, Medikamente, Impfungen, Röntgen, Vitaminemangel oder Vitaminüberversorgung, Überhitzung, Überanstrengung, Schadstoffe aus der Umwelt z.B. durch Trinken aus verunreinigten Tümpeln und Pfützen, Gabe von schlechtem Futter, können jetzt verantwortlich werden für Fehlbildungen der Welpen.

 

 

 

28. bis 35. Tag:  Der Bauchumfang der Hündin wächst und manche trinken jetzt sehr viel. Bei den Welpen sind jetzt die Augenlider ausgebildet, die Ohrmuscheln bedecken den inneren Gehörngang und die einzelnen Zehen haben sich gebildet.

Bei den Rüden ist "der alles entscheidende Unterschied" sichtbar und 5 Zitzenpaare haben sich sowohl bei den männlichen, wie auch bei den weiblichen Welpen ausgebildet.

Ab dem 35. bis etwa zum 42. Tag haben sich die Zehen vollständig gespreizt und sind mit kl Krallen versehen. Sogar die Tasthaare sind schon sichtbar.

In diesem Stadium der Trächtigkeit beginnt die Hündin u.U. träger zu werden und man sollte in mehreren kleinen Mahlzeiten füttern und die Futtermenge etwas steigern.

 

 

 


 

 

Ab dem ca 50. Tag kann man die Bewegungen der Welpen im Bauch der Mutter spüren und manchmal auch schon sehen. Die Körperbehaarung der Welpen ist vollständig ausgebildet und es sind schon richtige kleine Hunde, aber ausserhalb der Gebärmutter noch nicht lebensfähig.

 

Ich gebe ab jetzt Pusatilla D 6, mehrere Dosen täglich, zur Geburtsvorbereitung.

Die meisten Welpen werden zwischen dem 61. und 63. Tag geboren. Kleinere Würfe oft später, ganz große auch oft schon ab dem 58. Tag.

 

Ab dem 58. Tag sind die Welpen lebensfähig, aber die Entwicklung ist längst nicht abgeschlossen.

 

Genau wie wir Menschen sind die Hunde Nesthocker, was bedeutet, dass sie hilflos, mit geschlossenen Augen und Ohren geboren werden.

Ca am 11./12. Tag fangen die Kleinen an in die Welt zu blinzeln und mit ungefähr 14 Tagen öffnet sich der Gehörgang.


Ab der 3. Woche fangen die Welpen an sich durch die Wurfkiste zu schieben und schon jetzt kann man die ersten Bemühungen der Kleinen erkennen, ihr Nest nicht zu beschmutzen.

Mit der 5. Woche kommt dann Leben in die Bude. Die Kleinen werden zunehmend sicherer auf den Beinen und beginnen im Zimmer herumzu"eiern" und die nähere Umgebung der Wurfkiste, die sie jetzt alleine verlassen können, zu erkunden.

 

 

Die Geburt der Welpen kündigt sich durch eine allgemeine Unruhe der werdenden Mama an. Sie beginnt unruhig herumzulaufen, auf der Suche nach einem Plätzchen, wo sie ihre Kinder zur Welt bringen wird.

Sie hechelt , die Flanken zittern und sie gräbt in der Wurfkiste oder ihrem Schlafplatz herum. sondert Schleim ab.

Wie wir Menschen auch, ist jede Hündin anders. Prinzessin auf der Erbse liebt Deckenberge, die sie herumträgt, zusammenscharrt, wieder auseinanderzieht und in einer anderen Ecke der Wurfkiste wieder auftürmt.

Andere liegen einfach hechelnd in der Wurfbox.

 

Die eine, wie z. B. die Hündin Abby, meiner Nichte, will ständig raus und bei Jedem ihrer ersten beiden Würfe ist ein Welpe im Garten geboren. Für diesen Fall sollte man auf jeden Fall ein Erste-Hilfe-Welpen-Equipment, Handtuch, Respirot-Tropfen und Schere dabeihaben.

Andere sind aus der Wurfkiste nicht mehr wegzukriegen.

 

Die Geburt und die Wehen lassen sich durch wechselnde Gaben von Pulsatilla D6 und Caulophyllum D30 im 1/4 stündigen Wechsel ankurbeln.

 

Im Normalfall packt die Hündin ihre Welpen selbst aus, leckt sie (massiert gleichzeitig und bringt somit den Kreislauf in Schwung), nabelt ab (was ich bei brachycephalen Rassen immer selber tun würde) und frißt Fruchthülle (Amnionhülle) und Nachgeburt komplett auf, was für die Bildung des Milchflusses und der Kolostralmilch sehr wichtig ist.

Der Welpe ist mit einer Flüssigkeit, der Amnionflüssigkeit, umgeben, die von der Hündin unbedingt abgeleckt werden sollte, weil die Flüssigkeit das Brutpflegeverhalten der Hündin auslöst.

Auch bei einer Kaiserschnittgeburt sollte man die Nachgeburt mitnehmen und der Hündin später anbieten, die sie auch im Normalfall annimmt und die Welpen der Hündin sobald wie möglich zum Ablecken unter die Nase und/oder an die Zitze legen.

 

Röntgenbild vom 63. Tag, gut sichtbar 7 Welpen,

Abby´s 3. Wurf vom 24.2.2012

Quellenangabe 4D Ultraschallfotos: National Geographic/Pioneer Production, Text, bis auf versch Passagen, von Andrea Völkers, runterladen verboten! Bitte selber kreativ werden!